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Die Wurzeln des Betriebs sind eng verbunden mit der Geschichte der Gardainsel, die einst im Besitz der Familie des Grafen Lecchi, General von Napoleon Bonaparte, stand.
Die Insel wurde anschließend, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, vom Herzog Gaetano de Ferrari erworben, der auch die Grundstücke in Valtenesi, in den Gebieten zwischen den Gemeinden Portese, Manerba, Moniga und San Felice, erwarb.
Dies war die Geburtsstunde eines landwirtschaftlichen Betriebs mit einer in puncto Grenzen recht ausgezackten Fläche von zirka 320 Hektar, die jedoch reich an Weinreben, Olivenhainen, Wäldern und Wiesen ist, die sich zudem alle in einer ausgezeichneten Lage befinden.
Im Jahre 1924 wurde der Betrieb unter dem Unternehmerschub des Grafen Alessandro Cavazza, Ehemann von Livia Borghese, Erbin des Herzogs, Gegenstand einer landwirtschaftlichen und technologischen Potenzierung.
Mit dem Tode von Donna Livia Borghese Cavazza ging 1970 das Gut auf die drei Söhne über; Ing. Novello Cavazza fielen die Grundstücke von Manerba und Moniga einschließlich des Teils von Rocca di Manerba zu. In jenen Jahren wurde der Betrieb komplett mechanisiert und den EWG-Richtlinien für den Bio-Ackerbau angepasst. Ferner wurde die Anzahl der Olivenpflanzungen, aus denen man ein hochwertiges natives Olivenöl extra mit der Zertifizierung D.O.P. Garda Bresciano gewinnt, stark erhöht.
Im alten Agrarzentrum von Montinelle, heute in einen Agrartourismus umgewandelt, wird das Öl verpackt und im eigens hierfür vorgesehenen Keller bei konstanter Temperatur im Dunkeln aufbewahrt.
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